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Gewusst wie – Wissenswertes rund um die Fassadensanierung

Bei dem Gedanken an den Aufwand und die Kosten, die bei einer Fassadensanierung auf den Bauherren zukommen, bleibt vielen erst einmal die Spucke weg. Allerdings sollten Sie sich, wenn Sie jetzt noch zögern, vor Augen führen, dass Sie in den Jahren nach der Sanierung nicht nur Kosten einsparen, sondern auch die Umwelt schonen. Und eine Belohnung vom Staat gibt’s obendrauf.

Dämmstoffe – perfektes Material für die perfekte Fassade

Dämmstoffe sollen kein Wasser aufnehmen, möglichst nicht brennen und wenig Wärme durchlassen. Traditionelle, natürliche Dämmstoffe wie Holz, Kork oder Schilf erfüllen diese Anforderungen heute durch bestimmte technische Modifikationen zunehmend. Häufig und üblich sind Dämmstoffe aus Stein- oder Glaswolle sowie synthetische Stoffe wie Polystyrol-Hartschaum. Meist werden diese Dämmstoffe als Platten angeboten. Der Vorteil der konventionellen Dämmstoffe besteht häufig im günstigeren Preis. Welcher Dämmstoff für das jeweilige Bauvorhaben der ideale ist, hängt unter anderem vom konkreten Bauteilaufbau ab.

Wärmedämm-Verbundsysteme

Moderne WDVS (Wärmedämm-Verbundsysteme) erleichtern die nachträgliche Außendämmung von Gebäuden. Sie werden als komplette Hülle um das Gebäude gelegt, sind einfach anzubringen und bieten einen hohen Wärmeschutz. WDV-Systeme gehören zu den nicht geregelten Bauarten, als Nachweis für die Gebrauchsfähigkeit muss eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Herstellers vorliegen. Wichtige Regelwerke sind die VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen - Teil C: „Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV)“ sowie die DIN 18345 „Wärmedämm-Verbundsysteme“ und die DIN 55699 „Verarbeitung von Wärmedämm-Verbundsystemen“.

Umweltschutz und Raumklima

Je weniger Energie benötigt wird, um ein Gebäude warm zu halten, umso geringer ist die Umweltbelastung durch den CO2-Ausstoß. Durch diese Gesetzmäßigkeit leisten Sie mit einer energetischen Gebäudesanierung, die den Wärmedämmwert der Fassade verbessert, einen echten Beitrag zum Umweltschutz.

Durch eine außen liegende Dämmschicht unterscheidet sich die Temperatur der Außenwand kaum noch von der Temperatur der Raumluft. So schlägt sich keine Luftfeuchtigkeit auf der Oberfläche der Wand nieder. Was im Winter die Wärme innen hält, schirmt im Sommer die Hitze ab. So herrscht das ganze Jahr über ein angenehmes Raumklima.

Energieausweis und Fördermittel als Belohnung vom Staat

Die Energie-Einsparverordnung regelt die Anforderungen an den Energiebedarf von Neu- und Altbauten. Wer künftig seine Immobilie verkaufen oder vermieten will, muss auf Verlangen einen Energieausweis vorlegen. In diesem wird der Energiebedarf des Gebäudes dokumentiert. Um Fördermittel für eine energiesparende Dämmung zu erhalten, müssen die Dämmplatten eine bestimmte Mindeststärke haben. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie bei uns.

Für den Bezug von Fördermitteln ist folgender Aspekt ausgesprochen wichtig: Erst wenn die Fördermittel genehmigt sind, darf mit der Baumaßnahme – in diesem Fall mit der Fassadensanierung – begonnen werden! Beachten Sie diese Regel nicht, verfallen die zugesagten Förderungen.


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